Zwei Wochen Urlaub liegen hinter mir / hinter uns. Sie waren SEHR nötig – und haben entsprechend gut getan.
Der Beginn war gekennzeichnet von „Stress“ pur. Wir sind quasi aus dem vollen Lauf ins gemietete Wohnmobil gesprungen und losgefahren. Ging nur so semi-gut, oder: wir durften den rechten Außenspiegel austauschen auf unsere Kosten <räusper>. Kann passieren, ist nicht weiter schlimm und sagt sehr viel aus 😉 Learning: zukünftig werde ich mindestens drei Tage, bevor es wirklich richtig losgeht, offiziell schon im Urlaub sein. Erstens, um einen Puffer zu haben – und zweitens, um mich selbst einzustimmen auf „jetzt ist Urlaub!“. Außerdem werde ich etwas wieder einführen, was ich schon mal hatte: meine E-Mail-Signatur wird frühzeitig den nächsten Urlaub anzeigen. Dann kann niemand mehr sagen, das käm jetzt aber überraschend 😉
Wirklich dramatisches ist während dieser Zeit nicht passiert, mein Business überlebt also auch mal zwei Wochen „nur ein bisle Aufmerksamkeit“. Einige Dinge tauchten auf, über die ich jetzt nachdenken darf. Einige Äußerungen überraschten mich – sowohl äußerst positiv als auch ein oder zwei eher negativ. Schön daran: positiv überwiegt bei weitem.
WIE nötig der Urlaub war, konnte ich auch daran sehen, dass ich keine Lust auf Kreatives hatte. War alles eingepackt … genutzt hab ich es nicht. Kein Stück. Keine Lust … Tja. Immerhin hab ich fotografiert, das ist ja schon mal ein bisle was. Und gelesen. Rommee gespielt haben wir auch 🙂
Meine Mini-Essays hats auch erwischt. Genau einen hab ich geschrieben. Dann dachte ich – what the heck, ich habe Urlaub. Und ich bin offenkundig erholungsbedürftig … also weg mit jedem Druck, der nicht unbedingt sein MUSS. Meine Mini-Essays sind mir wichtig – meine Erholung war mir wichtiger. Und alleine dass ich das endlich mal begriffen habe … darauf bin ich schon eín wenig stolz.
Außerdem habe ich / haben wir über einiges nachgedacht und gesprochen. Dass wir so „abrupt“ in den Urlaub gestartet sind, liegt ja auch daran, dass mein Business gerade sehr gut läuft. Darüber freu ich mich sehr. Und damit das nicht zu einem unerfreulichen Stress-Ende führt, dürfen und werden sich Dinge ändern. Davon ist noch nichts spruchreif, und ich will auch nichts überstürzen. Damit ich dann nicht auch an meinem Business den Außenspiegel austauschen muss 😂
Liebe Frauke,
ich musste zuerst kurz im Impressum schauen, wo Du regional bist, denn „bisle“ ist Schwäbisch und ich habe gesehen, dass ich nicht so weit weg von Dir meine Heimat habe, in Richtung Geislingen/Steige.
Jetzt aber zum Blogartikel. Mein Mann starte genau so in den Urlaub: Von jetzt auf nachher. Gerade noch im Coaching und dann direkt ins Auto. Mich macht das irre, denn der Urlaub beginnt für mich mit den Vorbereitungen. Ich kann das nicht anders, sonst vergesse ich die Hälfte. Obwohl ich inzwischen auch etwas routinierter bin, geht es bei ihm noch schneller. In 10 Minuten hat er seinen Koffer gepackt!!!
Ich merke, dass ich außer Bloggen, Lesen und Schreiben, im Urlaub nicht viel mache. Da scheint es einen Schalter in mir zu geben, der umgelegt wird und alle Routinen auf „out of office“ stellt. Da ist dann plötzlich die Energie weg und es bedeutet für mich, dass diese Tätigkeiten unter „Arbeit“ gespeichert sind. Das war für mich eine wichtige Erkenntnis und vielleicht ist das bei Dir ganz ähnlich.
Bis auf den Rückspiegel (darauf hätte man verzichten können) waren das doch alles hilfreiche Erfahrungen und erholt hast Du Dich offensichtlich auch.
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub 😉
Liebe Grüße
Marita
ja, genau – bisle ist schwäbisch 🙂 und ich bestehe darauf, es nur mit einem S zu schreiben 🙂
Ich hoffe, ich werde zukünftig schlauer sein … und nicht von jetzt auf gestern starten. Das war wirklich nicht schlau :-/ Und Du hast gut gelesen: ich hab mich gut erholt, oh YES!
Liebe Grüße Frauke